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301042 PRIVATHAUPTSCHULE ENGLISCHE FRÄULEIN Vereinigung
von Ordensschulen Österreichs 3500 Krems,
Hoher Markt 1 Tel/Fax.:
02732/82249/42 DW |
Förderkonzept
Förderung aller Schülerinnen
durch Individualisierung (Methodenvielfalt) und durch Differenzierung der Ziele
und Inhalte als Grundprinzip des Unterrichts.
Schulautonomer Pflichtgegenstand „LEP“
(Lebensorientierung und Persönlichkeitsbildung)
Mit Hilfe aktueller Ereignisse und langfristig
geplanter Projekte soll die Entwicklung der Persönlichkeit des Einzelnen und
somit das Gemeinschaftsleben gefördert werden.
Förderung der eigenen Persönlichkeit (ICH):
Auseinandersetzung mit der eigenen Person; Förderung
des positiven Denkens; Feststellen des Persönlichkeitstyps; Stressbewältigung;
Festigung der Meinungsbildung
Erwerb sozialer Umgangsformen (ICH und meine
Mitmenschen):
Durchführen
von Rollenspielen, die die Umgangsformen des täglichen Lebens darstellen;
Gespräche über Fehlverhalten im Klassenverband; gemeinsam mit den Schülern
Konfliktlösungen entwerfen; Kennenlernen von unterschiedlichen Ausdrucksformen
der Kommunikation
Erwerb
schulischer Umgangsformen (ICH und die Schule):
Erkennen
der Sinnhaftigkeit von Rechten und Pflichten im Gemeinschaftsleben;
Förderung
der Rücksichtnahme auf andere; Einsichten in Ordnungsprinzipien gewinnen
Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen (EVA) durch
neue Lehr- und Lernformen nach Dr. Klippert
Im Zentrum dieser neuen
Lernkultur steht die systematische Vermittlung von Schlüsselqualifikationen.
Dazu zählen
-
die Fachkompetenz
-
die Beherrschung
elementarer Lern- und Arbeitstechniken
-
die Fähigkeit zur
überzeugenden Kommunikation und Argumentation
-
die Fähigkeit und
Bereitschaft zu konstruktiver und regelgebundener Zusammenarbeit in Gruppen
-
der Aufbau
spezifischer Persönlichkeitsmomente wie Selbstvertrauen, Eigeninitiative und
Durchhaltevermögen.
Diese Kompetenzen werden den
Kindern in gezielten Trainingseinheiten nahe gebracht. Die Schulung umfasst 3
Themenbereiche:
§
Methodentraining
§
Kommunikationstraining
§
Teamentwicklung
Am Beginn jedes Schuljahres
und im 2. Semester werden die Schülerinnen in 3-tägigen Sequenzen unter
Auflösung des Stundenplans durch ein ausgebildetes Lehrerteam trainiert.
In weiterer Folge werden die
dabei erworbenen Fähigkeiten im Unterricht gezielt angewandt.
Umsetzung der Trainingsprogramme
„Neue Lehr- und Lernformen“ nach Dr.
Klippert
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Klasse |
Sem. |
Tage |
Trainingsprogramm |
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1. |
I. |
3 |
Methodentraining Teil 1: Lerntipps (Mnemotechnik, Lerntypentest usw.) Rasch lesen und
nachschlagen |
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II. |
3 |
Teamtraining Teil 1: Für
Vorteile von GA sensibilisieren Für GA motivieren
(Gruppeneinteilungen ) Gruppenprozesse
durchleuchten u. Regeln anbahnen |
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2. |
I. |
3 |
Methodentraining Teil 2: Markieren und strukturieren
Schularbeiten und Tests
vorbereiten |
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II. |
3 |
Kommunikationstraining Teil
1 Kommunikationsbereitschaft
stärken, Regeln der Kommunikation |
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3. |
I. |
3 |
Methodentraining Teil 3: Visualisieren und gestalten
Teamtraining Teil 2: Regelgebundene
Gruppenarbeiten üben, verschiedene Formen einer
gelungenen Präsentation |
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II. |
3 |
Kommunikationstraining Teil
2: Richtig argumentieren und vortragen (Rhetorikschulung) Methodentraining Teil 4: Zeitmanagement und
Lernplanung |
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4. |
I. |
3 |
Methoden- und
Kommunikationstraining: Komplexere Kommunikations-
und Interaktionsspiele: (z.B.: Vorstellungsgespräche, freie Reden zu
verschiedenen Themen...) |
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|
II. |
- |
- |
Expliziter Förderunterricht
Deutsch 1. Klasse: 2 fixe
Wochenstunden Förderunterricht,
wobei 1
Wochenstunde zur Begabtenförderung verwendet wird (Themenbereich Literatur,
Kennenlernen bekannter Dichter und ihrer Werke, Wecken und Fördern der
Kreativität durch Schreiben eigener Gedichte, u. ä.)
und 1 Stunde zur Stützung lernschwacher Schülerinnen,
zur Prävention von Schulversagen, Nachholen vorübergehender Lerndefizite,
spezieller Leseförderung u.ä. verwendet wird
Deutsch 2., 3. und 4. Klasse: je 1 Wochenstunde in integrierter Form als Angebot für vertiefendes und individuelles Lernen, Leseförderung in unterschiedlichen Formen (Lesetrainingsprogramme, PC-Programme,…) nach vorhergehender Auswertung des Salzburger Lesescreenings
Englisch 3. und 4. Klasse: 1
Wochenstunde Förderunterricht in geblockter Form zur Stützung von
lernschwachen Kindern und
Kindern mit besonderen Bedürfnissen
Mathematik 1. Klasse: 1 Wochenstunde
Förderunterricht in integrierter Form als Stützung, zum Nachholen von
Lerninhalten und zur Förderung beim Wechsel in die nächst höhere
Leistungsgruppe
Mathematik 1., 2., 3. und 4. Klasse: je
1 Wochenstunde Förderunterricht in integrierter Form zum Nachholen von
Lerninhalten, zur Stützung vor drohender
Abstufung und zur Förderung beim Wechsel in die nächst- höhere
Leistungsgruppe
Assistenzstunden
Assistenzstunden in Biologie und
Umweltkunde:
Unterstützung
bei Gruppenarbeiten, beim Stationenbetrieb bei verschiedenen Versuchen, bei der
Vorbereitung von Referaten und der Gestaltung von Plakaten
Assistenzstunden in Physik
und Chemie:
Unterstützung für das
Arbeiten in Kleingruppen mit Schülerversuchskästen für Physik und Chemie und
bei der Betreuung von Kleingruppen beim Durchwandern verschiedener
Versuchsstationen
Assistenzstunden in
Bildnerische Erziehung:
Möglichkeiten einer
intensiveren Betreuung durch Teilung in Kleingruppen, Förderung von speziellen
Begabungen und Unterstützung bei motorischen Defiziten
Unverbindliche
Übungen und Freigegenstände
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1.
Klasse |
Spielmusik
Gitarre |
1
Wochenstunde |
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Darstellendes
Spiel |
1
Wochenstunde geblockt |
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2.
Klasse |
Spielmusik
Gitarre |
1
Wochenstunde |
|
Darstellendes
Spiel |
1
Wochenstunde geblockt |
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Maschinschreiben |
1
Wochenstunde |
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3.
Klasse |
Spielmusik
Gitarre |
1
Wochenstunde |
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Informatik |
2
Wochenstunden |
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| Berufsorientierung |
1 Wochenstunde im 2. Semester |
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4.
Klasse |
Spielmusik
Gitarre |
1
Wochenstunde |
|
Informatik |
2
Wochenstunden |
|
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Berufsorientierung |
1
Wochenstunde im 1. Semester |
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| FIT in Englisch | 1 Wochenstunde | |
| KET (Key English Test) | 1 Wochenstunde |
Spielmusik – Gitarre: Liedbegleitung, Singen zum Spielen
Darstellendes Spiel: Kennen lernen der Kunstform Theater und der eigenen Möglichkeiten der Darstellung, Spielen von Märchen, Sketches, Kabarett, kleinen Theaterstücken, versch. Ausdrucksformen, Schulung im Auftreten vor einer Gruppe
Maschinschreiben: Erlernen des 10-Finger-Systems, Schriftverkehr, Erleichterung der Handhabung der Computertastatur
Informatik 3. Kl.: Windows, Textverarbeitung, Textgestaltung, Datenbank, Serienbriefe, Tabellenkalkulation, Lernspiele, Internet, PowerPoint, Publisher
Informatik 4. Kl.: Erweiterung des Stoffes der 3. Kl., Grafik, Desktop-Publishing, Power Point, Bildbearbeitung, Soundbearbeitung, Internet, versch. Anwendungsprogramme
Berufsorientierung: Information über das österreichische Schulsystem, Führung durch weiterführende Kremser Schulen, Berufsbilder, Besuch im WIFI und Berufsinformationszentrum, Bewerbungsgespräche
FIT in Englisch: Zusätzliches Förderangebot, Englisch in Wort und Schrift
KET (Key English Test): Vorbereitung auf die 1. Cambridgeprüfung
Schulveranstaltungen
1.
Klasse: Projekttage in NÖ
Schülerinnen lernen Wissenswertes über ihr eigenes
Bundesland durch aktive Betätigung und durch Einbeziehung ihrer eigenen Persönlichkeit,
Förderung der sozialen Kompetenz, Hinführung zur aktiven Freizeitgestaltung,
positive Wertschöpfung
2. und 3. Klasse: Wintersportwoche
Förderung der sozialen Kompetenz, Förderung von
Bewegung und Gesundheit, Schaffen von Grundlagen für eine sinnvolle
außerschulische Freizeitgestaltung
4. Klasse: Intensivsprachwoche
Intensivsprachwochen im Land
der Zielsprache tragen entscheidend zur Verbesserung der fremdsprachigen
Kompetenz bei. Der freie, ungezwungene, aus der schulischen Kontrolle losgelöste
Gebrauch der Fremdsprache führt zu einem gesteigerten Selbstvertrauen, etwaige
Sprachhemmungen werden abgebaut, das Selbstwertgefühl und die Selbstsicherheit
werden gestärkt. Generell steigt die Lernmotivation. Das Verständnis für
kulturelle Zusammenhänge wird vertieft.
Berufspraktische
Tage
Gewinnen eines Einblicks in die Arbeitswelt,
Kennenlernen der Anforderungen verschiedener Berufe
Schulpsychologischer Begabungs- und Interessenstest
zusätzliche Entscheidungshilfe für die Schul- bzw.
Berufswahl
Teilnahme an Wald- und Wasserjugendspielen, Exkursionen und
Lehrausgänge zur Vertiefung, Erweiterung und Veranschaulichung der gelernten
Inhalte
Zusätzliche Fördermaßnahmen
Leseförderung
-
Autorenlesungen
-
schulinterne Buchausstellungen
Musisch-kreative Förderung
-
Besuch von aktuellen Ausstellungen in der Kunstmeile
Krems
-
Theater-, Opern- und Musicalbesuche
-
Einladen von Künstlern an die Schule
-
CD Produktionen
-
Gestaltung einer Abschlussfeier am Ende der 4. Klassen
Förderung im sozialen Bereich
-
Singen im Altersheim (Advent- und Frühjahrssingen)
-
Organisation eines Buffets zugunsten eines karitativen
Zwecks
-
Erste-Hilfe Kurse
Förderung im religiösen Bereich
-
Gestaltung von Gottesdiensten
-
Einkehrtage
-
Adventeinstimmung und Adventfeier
-
Angebot Aschenkreuzspende und Beichtgelegenheit